· 

Eine kleine Übersicht über Dünger

Richtiges düngen beschert eine reiche ernte

Zuallererst mein wichtigester Tipp - nicht einfach drauf los düngen!

Beschäftigen wir uns erst einmal mit einer Kurzübersicht der verschiedenen Dünger.

 

 

eine kurze übersicht über dünger-arten

Es gibt:

  • Flüssigdünger und Festdünger
  • schnellwirkender Dünger, Langzeitdünger und Depotdünger
  • Und es gibt 3 Arten von Düngern: Mineraldünger, organisch-mineralische Dünger und organische Dünger

Flüssigdünger sorgt dafür, dass der Wachstumsprozess schnell in Gang kommt, da die Flüssigkeit sofort in die Erde eindringt. Die schnelle Wirkungskraft ist besonders dann wichtig, wenn Pflanzen dringend auf Hilfe angewiesen sind oder kurzfristig versorgt werden sollen wie z. B. bei Blühpflanzen in Balkonkästen oder wenn Pflanzen sichtbar unter Mineralstoff-Mangel leiden.


Langzeitdünger
versorgt durch eine verlangsamte Freisetzung der Inhaltstoffe die Pflanzen über ein paar Wochen. Ideal also für Topfpflanzen.

Depotdünger ist durch seine gleichbleibend lang anhaltende Wirkung sehr gut für Beete geeignet, er versorgt die Pflanzen zwischen 2 und 6 Monaten.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Mineralische Dünger werden in synthetischen Verfahren oder aus fossilen Mineralien gewonnen.
Sie liefern Nährstoffe für Pflanzen, tun aber nicht wirklich etwas für das Bodenleben.

Mineralisch-organische Dünger beinhalten - wie der Name es schon sagt, sowohl organische als auch mineralische Bestandteile. Diese Bestandteile können sich in ihren Eigenschaften bezüglich Bodenverbesserung, Geschwindigkeit der Wirkung, Inhaltsstoffen und Dauer der Wirkung ergänzen.

 

Organische Dünger sind in ihrer Wirkgeschwindigkeit deutlich langsamer und auch der Nähstoffgehalt ist eher mittelmäßig. Dafür nimmt der Dünger aber an dem natürlichen Nährstoff-Kreislauf teil und fördert das Bodenleben und den Erhalt einer guten Bodenstruktur. Organische Dünger eignen sich sehr gut für alle Pflanzen die verzehrt also gegessen werden, wie Gemüse- Kräuter-, Beerenpflanzen und Obstbäume.

 

Das ist natürlich nur eine grobe Kurzübersicht.

 

Beet zur Pflanzung vorbereiten

Tomaten gehören zu den Starkzehrern. Sie brauchen für eine gesunde Entwicklung viele Nährstoffe. Deshalb ist wichtig, während des Wachstums- und Reifeprozesses Tomaten regelmäßig zu düngen.

Ich verwende Kompost aus meinem Garten. Es ist die kostengünstigste und nachhaltigste Möglichkeit und ein kleines Eckchen für einen Komposthaufen findet sich in jedem Garten.

Die Düngung

Bevor du deine Tomatenpflanzen im Beet kultivieren möchtest, solltest du für einen besonders humosen Boden sorgen. Bringe auf deinem Tomatenbeet reichlich gut gereiften Kompost auf und harken ihn ein wenig unter.

Eine andere Alternative ist es, neben der Reihe wo du die Tomaten pflanzen möchtest, einen etwa 50cm tiefen Graben aus zu heben und dort halbkompostierte Küchenabfälle hinein zu legen und mit Erde zu verdecken. Durch das Zersetzten der organischen Abfälle stehen den Pflanzen recht lange Nährstoffe zur Verfügung.

Etwa nach zwei Monaten dünge ich mit flüssigem organischen Gemüsedünger das erste Mal nach. In der Zeit der Fruchtausbildung dünge ich etwa einmal im Monat. Flüssigdünger kannst du entweder kaufen - er sollte speziell für Gemüse oder Tomaten sein, oder du rührst reifen Kompost ins Gießwasser.
Zusätzich bestäube ich meine Pflanzen ab und an mit Muschelkalk.

Wer sich die Arbeit machen möchte und seinen Pflanzen den kleinen Kick extra geben möchte kann hin und wieder Brenneseljauche ober Ackerschachtelhalmbrühe gießen. Das stärkt die Zellwände der Pflanzen und beugt so Krankheiten vor.

 

Das Gießen

Nicht zu unterschätzen ist wie wichtig das Gießen ist.
Die Mikroorganismen die den Kompost in Nährstoffe umsetzen benötigen ein feuchtes Klima. Nur so können sie von Pflanzen aufgenommen werden.

 

Mein Tipp

Jede Erdschicht hat sein eigenes Mikroklima und seine ganz spezifischen
Mikro-Organismen. Deshalb  grabe ich nicht um. Ich lüfte den Boden tiefgründig
mit einem Krumpholz oder einem Sauzahn. Mehr nicht.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0