Schwertlilien kann ich garnicht genug haben....


Schwertlilien - auch Iris genannt, finde ich ganz wunderbar im Garten, denn es gibt sie in unzähligen Größen, Farben und Formen. Die Blütezeit der verschiedenen Irissorten reicht bis in den Herbst.

Iris sind sehr unkompliziert was Bodenbeschaffenheit betrifft und sie werden fast nie von Schädlingen heim gesucht.

Ich pflanze sie gerne in Lücken, dafür sind sie perfekt. Besonders schön sieht es auch aus, wenn sie in großen großen Gruppen eine Beetfläche einnehmen. Nach dem Verblühen schneide ich die Blütenstände heraus, lasse das Laub aber stehen. Es färbt sich im Herbst herrlich leuchtend gelb und setzt einen schönen Farbakzent.

 

Einige Wild-Sorten machen sich durch ihre filligrane Form sehr gut in Naturbeeten oder auf einer Blütenwiesen. Dort verwildern sie und suchen sich nach und nach ihren geeigneten Standort.

 

Steppeniris blühen von Anfang Juni bis Anfang Juli. Sie lassen sich nur schlecht im Topf halten, im Beet mit normaler Gartenerde bilden sie aber schöne Horst und können Jahrzehnte an ihrem Standort bleiben.

Sie mögen keine Staunässe.

 

Die Wieseniris eignen sich gut für schwerere, lehmhaltige Böden. Sie neigen zum verwildern, eignen sich also genau wie die Wildsorten für naturnahe Anlagen oder Wildwiesen. Im Beet verkahlt nach einigen Jahren die Mitte der Staudenhorste. Hier kann die Pflanze ausgegraben und geteilt werden.

 

Bartiris sind ein wirklicher Hingucker. Durch ihre eigenwilligen Blattformen und sehr auffallenden Farben sind sie ganz wunderbar in jedem Staudenbeet und lassen sich auch in sehr moderne Gartengestaltungen einfügen. Bartiris stehen gerne in durchlässigen, trockenen Böden.

 

Neben einem organischen Dünger bekommen meine Iris keine besondere Aufmerksamkeit, außer ausdauerndem Bewundern der Blüten.