· 

Neues Projekt 2026

März 2026 / Man hat ja noch nicht genug zu tun....

Tja, nun ist es es passiert....unsere Lieblingsnachbarn haben ihren Hof auf der gegenüber liegenden Straßenseite verkauft und sind ins Nachbardorf gezogen.
In diesem Zuge haben wir ihnen ein kleines Stück Land abgekauft - eigentlich nur, damit die fast 100-jährige Hecke erhalten bleibt.
Nicht nur dass eine riesige Spatzenkolonie darin wohnt, die Hecke ist auch ein wunderbarer Sichtschutz für unser Haus und unseren Garten.
Nun ist unser Garten also auf 3000 Quadratmeter angewachsen. Puh...
Also warten viele neue Arbeitsstunden und Projekte auf uns.

Eine der ersten Aktionen war, zwei verzinkte Komposter zu kaufen und zu beginnen den vorhandenen Kompost umzulagern. Der alte, aus Holz zusammengezimmerte Komposter fällt wirklich allmählich auseinander.

 

Wir haben mit den Verzinkten gute Erfahrungen gemacht. Allerdings bauen wir, aufgrund der Menge des anfallenden Gartenabfalls, immer aus zweien einen Großen.

 

Da unsere Lieblingsnachbarn den Kompost aus ihrem ehemaligen Versuchsgarten schon ein gutes Jahr gelagert haben und dieser sich zu hervorragender Erde zersetzt hat, habe ich Obstbäume, Beerensträucher, Rosen und Stauden mit einer guten Gabe beglückt. Wie schön, wenn man so etwas "erbt".

Den Rest der fruchtbaren Erde bewahre ich erst einmal auf, da jetzt nach und nach mein Gemüsegarten von der Streuobstwiese an die Küche umzieht. Wir werden von der Küchenseite, an der die riesige Magnolie steht, einen stabilen Treppenabgang in den neuen Gemüsegarten bauen lassen. So können wir den kürzesten Weg nutzen und zugleich bekommt der Mauerversatz etwas mehr Stabilität, denn der alte Baum drückt kräftig aufs Gemäuer, was unschwer am Riss zu sehen ist.

 

Die ersten Gemüsepflanzen (Grünspargel und Erdbeeren) sind als erste notdürftig umgezogen, da sie schon beginnen auszutreiben. Allerdings werden sie später nochmals versetzt, denn die Idee ist, mit Rasenkantensteinen richtige Beet Begrenzungen zu bauen, damit ich nicht so viel Rasen abstechen muss. Schon allein im Freundgarten die Kanten abzustechen, benötigt einen ganzen Tag. Eigentlich hätte ich es sehr schön gefunden die Beetumrandungen zu mauern - aber der Aufwand ist dann doch zu groß. Wir versuchen alles so pflegeleicht zu gestalten, dass wir nicht Sklaven unseres Gartens werden, sondern ihn auch genießen können. Arbeit bleibt trotzdem reichlich.

 

Ihr dürft gespannt sein...wir werden über den Fortschritt berichten und Updates unten anhängen.


Update Mai 2026

Die ersten Beete sind fertig und schon bestückt.
Weitere Beet hinter der Hecke in Arbeit. Diese werden wir im Herbst neu anlegen, da wir das Gelände erst etwas begradigen wollen.

Das Gewächshausgestell ist im Moment nur zwischengeparkt. Dort kommen weitere zwei bis drei Beete hin. Unmittelbar vor der Hecke stehen derzeit noch einige Pflanzen, die unser Nachbar im Herbst umsiedelt.  Dort werden wir ein längliches Beet bauen.

Der Vorteil solch durchnummerierter Beete ist, dass ich mir keine Gedanken um die Fruchtfolge machen muss, sondern die Anpflanzung einfach jedes Jahr ein Beet weiter auf rutscht. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0