
Von den nettesten Nachbarn der Welt haben wir vor einiger Zeit Reste von Moniereisen bekommen.
Nachdem sie recht lange herumlagen und auf eine Verwendung warteten, hatte ich vor kurzem eine super Idee.
Dafür hat mein Mann (der alles kann) die Eisen auf eine Länge von 150cm zugeschnitten.
Je nach Bodenbeschaffenheit (feste Böden) reichen auch 120cm.
Von unserer Ringschlauch-Bewässerungsanlage waren noch etliche Meter sehr stabile Schläuche über.
Solche Kunststoffrohre bekommst du übrigens, wenn du in entsprechenden Portalen nachschaust, als Reststücke häufig umsonst.

Die Moniereisenabschnitte habe ich nun so tief in den Boden gedrückt, dass sie stabil stehen und die Wasserleitungen auf entsprechende Längen zugeschnitten und auf die Moniereisen gesteckt.
Wenn du hohe Bögen möchtest, brauchst du beim ersten Aufstecken einen Helfer, da die Schläuche aus recht starrem Material sind und vorsichtig passend gebogen werden müssen, um nicht zu knicken.
Das Ganze ist so stabil, dass nichts abgespannt oder befestigt werden muss.
Nun einfach die Netzt überlegen und entweder mit Erde oder Steinen beschweren oder mit Haken im Boden befestigen.

Da wir noch eine alte Gitterfolie übrig hatten - sie war von einem Billiggewächshaus, dessen Gestell sich im Laufe der Jahre "verabschiedet" hat, haben wir kurzerhand diese Folie genutzt, um den
Tomaten ein Dach zu geben.
Auch wenn es Freilandtomaten sind, die einiges aushalten - soviel Regen wie im Moment schaffen auch sie nicht.
Also haben wir die Folie zugeschnitten, über hohe Bögen gezogen und mit speziellen Klipsen für Gewächshausfolien an den Rohren befestigt. Das Ganze ist sehr stabil und auch die hohen Bögen brauchte ich nicht zusätzlich zu befestigen.
Da die Folie nicht rechteckig ist und es an den Enden etwas Material zu viel gibt, wurden diese wie auf dem Bild zu sehen zusätzlich mit einem Reststück Rohr gespannt. Auch das steckt auf einem Moniereisen.
Bis jetzt hält alles sehr gut. Allerdings denke ich, bei richtigem Sturm hebelt es die Bögen samt Moniereisen vermutlich aus dem Boden. Da erreicht das Ganze dann vermutlich seine Grenze.

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Frank S. (Donnerstag, 14 Mai 2026 08:56)
Eine sehr gute Idee wenn das wirklich funktioniert.
Das probiere ich mal bei einem Beet aus.