
Erst hat auf der Obstwiese der Weidenbohrer unseren besten Apfelbaum befallen.
Leider habe wir es zu spät gesehen, da waren die Raupen schon bis ins Stammholz vorgedrungen und haben dort so großen Schaden in Form von Gängen angerichtet, das der Baum abgestorben ist.
Einen Blogbeitrag zu dem Schädling findest du hier...
Da wir klimatisch gesehen in einer Zone wohnen, wo wir links und rechts von uns den Regen vorbeiziehen,sehen, bei uns aber wenig ankommt, sorgen wir immer dafür, dass auch unsere Bäume ausreichend Wasser bekommen.
Schwierig wird es in Zeiten wie im Juni 2026. Wir hatten hier mehrere Tage hintereinander zwischen 37 und 40 Grad. Die Sonne steht von morgens bis abends im Gelände. Das hat unser Zwetschenbaum nicht ausgehalten, er ist regelrecht verbrannt, obwohl wir nur die Füße wässern. Mittlerweile hat er kein einziges grünes Blatt mehr. Er bleibt aber erst einmal bis zum kommenden Jahr stehen, um zu schauen, ob er das überlebt hat und neu austreibt.
Dann kam eine Nacht mit zwei Stunden ununterbrochenen Blitzen, Donner und genau 10 Minuten Sturmböen.
Diese waren wild und stark.
Da der Lederhülsenbaum sehr weiches Holz besitzt, zeitgleich aber eine unglaubliche Blattmasse bildet, hatten wir unseren Lieblingsbaum im Freundegarten vorsorglich schon solide mit Stahlseilen
abgespannt.
Leider hat all das nichts geholfen.
Bei den kurzen, aber sehr heftigen Sturmböen hat es einfache den Stamm gesprengt.
Wir werden ihn mit seinem wunderbaren Blattwerk sehr vermissen.
Es wird wieder ein Baum gepflanzt, allerdings darf er dieses mal nicht solch ein Blattwerk ausbilden, da der Standort in einer Windschneise steht.
Tja, so haben wir uns dieses Jahr nicht vorgestellt, aber da kann man nichts machen, außer etwas neues Pflanzen, das den zunehmenden Wetterextremen besser Stand hält.

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